Extrakonzert III
Sonntag, 1. Oktober 2017, 11 Uhr

«Harfen-Klang-Welten»

Agnès Clément, Harfenistin

13 Uhr: »GaumenFreuden«- Lukullisches in Jürgen Eders Restaurant Eichmühle

Elias Parish-Alvars Thema und Variationen von La Norma von Bellini
Claude Debussy Deux Arabesques, Valse Romantique
Jean-Philippe Rameau Le Rappel des oiseaux
Gabriel Fauré Une Chatelaine en sa tour u. a.

13 Uhr: »GaumenFreuden«- Lukullisches in Jürgen Eders Restaurant Eichmühle

Die französische Harfenistin Agnès Clément (geb.1990 in Puy en Velay, Auvergne) studierte Harfe und Fagott an den Konservatorien von Clermont-Ferrand und Boulogne-Billancourt, ehe sie ihre Studien bei Fabrice Pierre am Conservatoire National Supérieur de Musique de Lyon fortsetzte; dort erhielt sie mit 22 Jahren die höchste Auszeichnung.

2010 erhielt Agnès Clément den ersten Preis beim renommierten Bloomington Wettbewerb in den USA. Sie gewann u. a. den Gisèle Tissier-Grandpierre Preis des Institut de France, den zweiten Preis beim Internationalen Valentino Bucchi Wettbewerb in Rom und den dritten Preis beim Lily Laskine Wettbewerb in Paris.

Seit ihren Solo-Debüts in der Salle Gaveau Paris und der Lyon & Healy Concert Hall in Chicago war sie regelmässig auf internationalen Podien zu Gast. 2012 gab sie auf Einladung des Festivals Croisements ihr Debüt in China mit ihrer Interpretation von Glières Harfenkonzert mit dem Hunan Philharmonic Orchestra und dem Wuhan Symphonic Orchestra.

Sie spielte ebenso mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Kammerorchester, dem Orchestre Victor Hugo de Besançon, dem ­Orchestre d‘Auvergne, dem Orchestre de la Garde Républicaine und dem Summer Festival Orchestra in Bloomington.

Seit 2013 ist Agnès Clément Soloharfenistin im Orchestre Symphonique de la ­Monnaie Brüssel und spielte unter Dirigenten wie Simon Rattle, Daniel Harding, John Eliot Gardiner, Kazushi Ono und Alain Altinoglu. Sie gibt regelmässig Meisterklassen in den USA und Belgien und nahm 2012 ihre erste CD „Dance“ für das Lyon & Healy Label auf.

In ihrem Konzertprogramm hier im Neuguet konzentriert sie sich auf französische Komponisten von der Barock- bis zur Neuzeit – und Sie werden staunen, wie ­vielfältig das französische Repertoire für die Harfe ist.

Jakob Knaus