3. Matinee
Sonntag, 27. August 2017,
11 Uhr

«Romantik»

Rosanne Philippens, Violine
Camille Thomas, Violoncello
Beatrice Berrut, Klavier

13 Uhr: »GaumenFreuden«- Lukullisches in Jürgen Eders Restaurant Eichmühle

Franz Schubert
Felix Mendelsohn
Klaviertrio Nr. 2 in Es-dur D 929 (1827)
Klaviertrio Nr. 1 in d-moll, Op. 49

Rosanne Philippens (geb. 1986 in Amsterdam) begann im Alter von drei Jahren Violine zu spielen. Ihre Lehrer waren Coosje Wijzenbeek, Vera Beths und Ulf Wallin. 2009 schloss sie mit summa cum laude am Königlichen Konservatorium von Den Haag ab und nahm 2014 ihren Master ebenfalls mit den höchst möglichen Noten an der ‚Hanns-Eisler‘ Akademie in Berlin entgegen. Sie gewann erste Preise in Amsterdam 2009 und 2014 in Freiburg/i.Br. Neben ihrer Konzerttätigkeit als Solistin mit Orchestern in Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Israel wirkt sie auch als Kammermusikerin. CD-Produktionen mit Werken von Fauré, Saint-Saëns, Ravel, Szymanovsky, Stravinsky und Bartók dokumentieren eindrücklich diese Aktivitäten. An Festivals in der Schweiz, Deutschland, England, Schweden und Israel tritt sie häufig auf. Kurz bevorstehend ist eine Reihe von Konzerten mit Menahem Pressler.

Die franko-belgische Cellistin Camille Thomas (geb. 1988 in Paris) hat im Alter von vier Jahren mit dem Cello-Spiel begonnen. Nach den ersten Jahren bei Marcel Bardon und Philippe Muller in Paris studierte sie auch an der ‚Hanns-Eisler‘-Musikhochschule in Berlin bei Stephan Forck und Frans Helmerson und dann bei Wolfgang-Emmanuel Schmidt an der Hochschule für Musik „Franz Liszt” in Weimar. 2014 wurde sie von „Les Victoires de la Musique“, dem französischen Pendant zu den Grammys, als „Newcomerin des Jahres” ausgezeichnet und kurz darnach hat sie als belgische Vertreterin beim „European Union Broadcasting-Competiton” den ersten Preis gewonnen. Bereits während ihres Studiums konzertierte sie mit grossem Erfolg und ermöglichte ihr dann Auftritte in den renommierten Konzertsälen von Paris, Genf, Brüssel, Berlin und Jerusalem. Die Höhepunkte der Saison 2016/2017 sind Konzerte in Berlin und München sowie die Uraufführung eines neuen Cellokonzertes in Paris, das der türkische Pianist und Komponist Fazil Say für sie geschrieben hat.

Beatrice Berrut (geb. 1985), die „Schweizer Pianistin aus dem Wallis”, studierte am Conservatoire de Lausanne, an der „Heinrich Neuhaus Foundation” in Zürich und in Berlin bei Galina Iwanzowa an der Hochschule für Musik ‚Hanns-Eisler‘. An der Royal Irish Academy of Music in Dublin erhielt sie in John O‘Conors Klasse ihr Diplom. Ihre Diskografie wird international sehr gut beurteilt: Das „Fanfare Record Magazine” hat ihr Spiel sogar mit jenem von Vladimir Horowitz verglichen, während die französische Zeitschrift „Diapason” ihren „silbrigen Klang, ihr warmes und charmantes Spiel” rühmte. Auch ihre Konzerttätigkeit ist international ausgerichtet, in Europa und in den USA hat sie mit renommierten Orchestern musiziert, trat auch des öftern im Fernsehen auf (ARTE, Sat3, ZDF, France 3 u. a.) und produzierte bei verschiedenen Radiostationen. 2005 wurde sie von Gidon Kremer eingeladen, mehrere Konzerte an seinem Festival in Basel zu spielen. Sie arbeitet seit Jahren mit der Cellistin Camille Thomas zusammen.

Jakob Knaus