«Musik im Schloss» II

Harnisch/Humm/Schulze

Jan Philip Schulze am Klavier

Hugo Wolf (1860-1903) – Italienisches Liederbuch

Die Walliser Sopranistin Rachel Harnisch ist sowohl auf der Opernbühne wie auch im Konzertsaal "zu Hause". Sie studierte bei Beata Heuer-Christen in Freiburg.
An der Mailänder Scala debütierte sie 2007 als Nermin in der Uraufführung der Oper "Teneke" von Fabio Vacchi unter Leitung von Roberto Abbado. 2016 trat sie in Lyon als Rachel in Halévys "La Juive" auf; dazwischen liegen attraktive Stationen mit Werken von Mozart, Offenbach, Bizet, Poulenc, Saariaho, Strawinsky u. a. in Europa und Südamerika.
Ihr Konzertrepertoire reicht von Bachs Passionen bis zu Luigi Nonos Vokalwerken, aber auch Lieder von Paul Hindemith und Othmar Schoeck liegen in diesem Bereich.
Mehrere CD-Einspielungen und DVD-Mitschnitte doku­men­tieren ihre ausdrucksvolle Stimme: Arien von Mozart, Pergolesis Stabat Mater, Offenbachs "Contes d’Hoffmann" vom Grand Théâtre de Genève und Beethovens "Fidelio" vom Lucerne Festival 2010. Mario Venzago engagierte sie 2014 für Schoecks Lied "Besuch in Urach".
Nach der überaus erfolgreichen Uraufführung von Aribert Reimanns Oper "L’Invisible" an der Deutschen Oper Berlin in Oktober 2017, in der sie drei Partien verkörperte, hat die Deutsche Oper ihr sofort die Titelpartie in "Jenufa" angeboten. Mit der Oper von Antwerpen wird sie in Brno als Emilia Marty in "Die Sache Makropulos" gastieren, in Antwerpen wird sie die Uraufführung von Hector Parras "Die Wohlgesinnten" singen.
In Genf ist eine Neuproduktion "Die Sache Makropulos" geplant.

In Tampere singt sie Mahlers "Des Knaben Wunderhorn" unter Eliahu Inbal, in Rom Mahlers 4. Symphonie unter Yuri Temirkanov. In Berlin wurde ihr die Uraufführung von Aribert Reimanns "Fragements de Rilke" unter Robin Ticciati anvertraut, in Linz wird sie Hindemiths "Ein Marienleben" zur Aufführung bringen.


Der aus Wädenswil stammende Bariton Äneas Humm, geboren 1995, debütierte bereits im Alter von 18 Jahren in Bremerhaven, in der Oper „Kommilitonen! Young Blood“ von Sir Peter Maxwell Davies. Seine Ausbildung erhielt er bei Krisztina Laki in Bremen und bei Edith Wiens an der Juilliard School New York. Oper, Oratorium, Operette und Lied werden von ihm gleichermassen gepflegt. Eines seiner Hauptanliegen ist es, unbekannte Werke auf die Bühne zu bringen. So wurden ihm Titelpartien in Werken von Offenbach, John Blow, Johann Christian Bach und Telemann anvertraut. Sein bisher grösster Opernerfolg ist die Titelpartie in Orfeo von Claudio Monteverdi im Rahmen des Monteverdi Festivals 2017. Für internationales Aufsehen sorgte der Dokumentarfilm „Ein Wunderkind wird erwachsen – Äneas Humm auf dem Weg zu einer Weltkarriere“.
Seine erste CD „AWAKENING“ mit Liedern von Ullmann, Strauss, Wolf und Berg ist 2017 erschienen.

Jan Philip Schulze erhielt seine pianistische Ausbildung in München und am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Als gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker konzertiert er international zusammen mit illustren Namen. Gleichzeitig gilt er als Interpret zeitgenössischer Musik: Henzes Klavierwerk oder das Klavierkonzert "Sinaphai" von Xenakis dokumentieren u. a. sein herausragendes Engagement.

 

Rubrik:

Datum:
02. Dezember 2018

Wo:
Schloss Rapperswil

Zeit:
17.00 Uhr

Preis:
VV/AK: CHF 50.–
Stud: CHF 25.–

Künstler:

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Patronat: