«Musik im Schloss» V

«Musik im Schloss» V, Serenade im Schlosshof

Elbtonal Percussion

Andrej Kauffmann
Francisco Manuel Anguas Rodriguez
Stephan Krause
Sönke Schreiber

Urban Drums

Matthias Schmitt (*1958) – Ghanaia
Nebosja Jovan Zivkovic (*1962) – Trio per uno
J. S. Bach (1685-1750) – aus der Cellosuite Nr. 5 Allmande,
c-moll Präludium
Evelyn Glennie (*1965) – A little prayer
Stephan Krause – Li
Radiohead – Daydreaming
Keiko Abé (*1937)/Kaoru Wada (*1962) – The Wave

„Schlagwerk ist Handwerk und hier sind vier Meister am Start“ (Hamburger Abendblatt).
Die vier treffsicheren Schlagwerker aus Hamburg beherrschen den „kreativen Crossover“ aus Klassik, Jazz und Weltmusik wie kaum eine andere Formation. Mit ihrem optisch beeindrucken­den Instrumentarium – gleichsam ein ästhetisches „Klang-Massiv“ aus Trommeln, Becken und Gongs aus aller Welt, harmonisch bereichert durch Marimba- und Vibraphone oder auch durch zweckverfremdete Alltagsgegenstände – begeistert Elbtonal Percussion durch mitreissende Dynamik und stilistische Vielfalt, wovon bereits neun CDs und zwei DVDs einen überzeugenden Eindruck vermitteln.
Ihre atemberaubend präzis-virtuosen „Klangspiele, die in immer wieder neuen Farben leuchten“ (Hamburger Morgenpost), verwandeln den Konzertort in einen einzigartigen Erlebnisraum. Mal verbreitet sich die fast schon beschwörende Magie eines archaischen Rituals, mal die eher verspielte Konzentration eines experimentellen Klanglabors. Elbtonal Percussion tourt seit 1996 durch die Länder Europas, gab über 1000 Konzerte und wurde auf zahlreiche, renommierte Festivals eingeladen. Konzertreisen führten wiederholt nach Asien, u. a. zum grössten Percussion-Festival Chinas in das Nationaltheater Peking und nach Shanghai, wo sie auf der Expo 2010 als Kulturbotschafter die Stadt Hamburg repräsentierten.
Ihre individuelle wie unkonventionelle Klangästhetik veranlasste immer wieder andere Künstler, die Zusammenarbeit mit ihnen zu suchen: die Marimba-Virtuosin Keiko Abé, die Gruppe Quadro Nuevo, Stewart Copeland („The Police“), der indische Schlagzeuger und Perkussionist Trilok Gurtu, Drummer Benny Greb, der Schauspieler und Synchronsprecher Christian Brückner sowie John Neumeier mit seinem Hamburg Ballett. Wie sensibel sie sich in andere Genres einfinden können, belegt auch ihre musikalische Mitwirkung bei internationalen Filmproduktionen, etwa in „Der Baader-Meinhof-Komplex“ (Regie: Uli Edel).

Musik

Giuseppe Verdi, Anton Bruckner, George Gershwin, Carlos Gardel, Gustav Holst, Scott Joplin u.a.

Im Jahr 2004 trafen sich fünf Musiker in Hamburg für einen Gelegenheitsauftritt. Sie merkten schnell, dass sie musikalisch und persönlich gut harmonierten. Also beschlossen sie, weiterhin zusammen zu spielen. Elbeblech war geboren.

Schon nach einem Jahr wurde Elbeblech zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern eingeladen, und weitere Festivals folgten: Musica Viva (Osnabrück), die Brandenburgischen Sommerkonzerte und die Fredener Musiktage. Zahlreiche weitere Veranstalter waren glücklich, Elbeblech für ihre Konzertreihen gewinnen zu können.

Elbeblech nimmt ins Konzertprogramm nicht nur das gängige Repertoire für Blechbläserquintett auf, sondern setzt einen Schwerpunkt auf eigene Bearbeitungen, Originalwerke des 20. Jahrhunderts und eigens für Elbeblech komponierte Auftragswerke. Neben der musikalischen Vielfalt und dem differenzierten Spiel schätzt das Publikum das homogene Miteinander der fünf Musiker und die humorvolle Präsentation.

Rubrik:

Datum:
19. Mai 2019

Wo:
Schloss Rapperswil

Zeit:
17.00 Uhr

Preis:
VV/AK: CHF 40.–
Stud: CHF 20.–

Künstler:

Patronat: