Extrakonzert II

„Divertissement”

Paris um 1900

Im Jahr 1900 ist Paris auf der Opernbühne musikalisch illustriert worden, mit singenden Clochards, Strassenkehrern, Zeitungsverträgerinnen, dem Liebespaar Louise und Julien und dem speziellen Charme der Stadt – in Gustave Charpentiers Oper „Louise” – und folgte damit der schon erfolgreichen Puccini-Oper „La Bohème”. Auch hier Künstler, Nachtschwärmer und sonstige Aussenseiter in den Strassen und Bistros. „Niemand anderer hat das Paris jener Tage so gut beschrieben wie Puccini”, liess Debussy verlauten und empfand den Italiener nicht als lästigen Konkurrenten. Er litt hingegen unter dem Vorrang der seit 1871 siegreichen Deutschen und besonders unter der Dominanz der deutschen Musik. Deshalb forderte er 1901 die Abschaffung des Studiums der Harmonielehre: „Eine pompösere und lächerlichere Art, Klänge zusammenzufügen lässt sich nicht denken”. Erik Satie hat dann gezeigt, wie dies zu bewerkstelligen war – in den „Trois morceaux en forme de poire”.

Brita Ostertag und Philipp Bachofner (Flöten)
Marina Yakovleva (Violine)
Mikhail Yakovlev (Viola)
Lev Sivkov (Cello)
Edward Rushton (Klavier)

Florent Schmitt – Suite en Rocaille pour flûte, cordes et piano
Cécile Chaminade – Sérénade aux Étoiles pour flûte et piano
Gabriel Fauré – Sicilienne pour flûte et piano
André Jolivet – Fantaisie-Caprice pour flûte et piano
Paul Dukas – La Plainte, au loin, du faune … pour flûte et piano
Jacques Ibert – Divertissement pour deux flûtes, violon, alto, violoncelle et piano

Rubrik:

Datum:
12. September 2021

Wo:
Heubühnen-Saal

Zeit:
11.00 Uhr

Preis:
VV/TK: CHF 50.–

Künstler: